Was ist KYC-Verifizierung?

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Was ist KYC-Verifizierung? Warum ist sie wichtig? Dieser Artikel hilft Ihnen, diese Fragen zu beantworten.
I. Was ist KYC?
KYC-Verifizierung oder, nach der Abkürzung, Know Your Customer-Verifizierung ist die Praxis, die von Unternehmen durchgeführt wird, um die Identität ihrer Kunden im Einklang mit gesetzlichen Anforderungen und geltenden Gesetzen und Vorschriften zu überprüfen. Die Verfahren fallen in den weiteren Rahmen der Anti-Geldwäsche-Politik (AML) einer Bank.
Die von Banken definierten KYC-Verfahren umfassen alle notwendigen Maßnahmen, um sicherzustellen, dass ihre Kunden echt sind, Risiken zu bewerten und zu überwachen. Diese Kunden-Onboarding-Prozesse helfen, Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung und andere illegale Korruptionsschemata zu verhindern und zu erkennen.

KYC-Verifizierung
Der KYC-Prozess umfasst die Überprüfung des Personalausweises, die Gesichtserkennung, die Dokumentenprüfung wie z. B. Versorgungsrechnungen als Adressnachweis und biometrische Verifizierung. Banken müssen KYC-Vorschriften und Anti-Geldwäsche-Vorschriften einhalten, um Betrug zu begrenzen. Die Verantwortung für die Einhaltung von KYC liegt bei den Banken. Bei Nichteinhaltung können hohe Strafen verhängt werden.
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II. Warum ist KYC wichtig?
Wenn uns das letzte Jahrzehnt etwas gelehrt hat, dann, dass die Online-Identität einer Person nicht immer das ist, was sie zu sein scheint. Datenlecks, Phishing-Angriffe, Identitätsdiebstahl, Geldwäsche und andere digitale Betrügereien haben in Organisationen aus allen Wirtschaftssektoren Chaos angerichtet – von Fintech-Diensten über Dating-Seiten bis hin zu Akteuren der Sharing Economy.
Um die Wahrscheinlichkeit dieser Finanzverbrechen zu verringern und nicht zuletzt um ihren Markenruf zu schützen, haben Finanzdienstleister einen klaren finanziellen Anreiz, die Online-Identitäten ihrer Nutzer durch KYC-Verfahren genau zu überprüfen.
III. Wer benötigt KYC?
KYC ist für Finanzinstitute erforderlich, die mit Kunden bei der Eröffnung und Führung von Konten zu tun haben. Wenn ein Unternehmen einen neuen Kunden aufnimmt oder ein bestehender Kunde ein reguliertes Produkt erwirbt, gelten in der Regel die Standard-KYC-Verfahren.
- Finanzinstitute, die KYC-Protokolle einhalten müssen, umfassen:
- Banken
- Kreditgenossenschaften
- Vermögensverwaltungsfirmen und Broker-Dealer
- Fintech-Anwendungen, abhängig von den Aktivitäten, an denen sie beteiligt sind
- Private Kreditgeber und Kreditplattformen
KYC-Vorschriften sind für fast jede Institution, die mit Geld zu tun hat (also fast jedes Unternehmen), zu einem immer wichtigeren Thema geworden. Während Banken verpflichtet sind, KYC einzuhalten, um Betrug zu begrenzen, geben sie diese Anforderung auch an die Organisationen weiter, mit denen sie Geschäfte machen.
IV. Was sind die drei Komponenten von KYC?
Die drei Komponenten von KYC umfassen:
- Customer Identification Program (CIP): Der Kunde ist die Person, die er vorgibt zu sein
- Customer Due Diligence (CDD): Bewertung des Risikoniveaus des Kunden, einschließlich der Überprüfung der wirtschaftlich Berechtigten eines Unternehmens
- Kontinuierliche Überwachung: Überprüfung der Transaktionsmuster des Kunden und fortlaufende Meldung verdächtiger Aktivitäten

Komponenten der KYC-Verifizierung
Customer Identification Program (CIP)
Um ein Customer Identification Program einzuhalten, fordert ein Finanzinstitut vom Kunden Identifikationsinformationen an. Jedes Finanzinstitut führt seinen eigenen CIP-Prozess basierend auf seinem Risikoprofil durch, sodass ein Kunde je nach Institut unterschiedliche Informationen angeben muss.
Customer Due Diligence (CDD)
Customer Due Diligence verlangt von Finanzinstituten, detaillierte Risikobewertungen durchzuführen. Finanzinstitute prüfen die potenziellen Transaktionstypen, die ein Kunde tätigen wird, um anschließend anomales (oder verdächtiges) Verhalten erkennen zu können. Basierend darauf kann das Institut dem Kunden eine Risikobewertung zuweisen, die bestimmt, wie intensiv und wie oft das Konto überwacht wird. Institutionen müssen die Identität jeder Person identifizieren und verifizieren, die 25 % oder mehr eines Rechtsträgers besitzt, sowie jede Person, die den Rechtsträger kontrolliert.
Kontinuierliche Überwachung
Kontinuierliche Überwachung bedeutet, dass Finanzinstitute die Transaktionen ihrer Kunden fortlaufend auf verdächtige oder ungewöhnliche Aktivitäten überwachen müssen. Diese Komponente umfasst einen dynamischen, risikobasierten Ansatz für KYC. Wenn verdächtige oder ungewöhnliche Aktivitäten erkannt werden, ist das Finanzinstitut verpflichtet, einen Verdachtsmeldungsbericht (Suspicious Activities Report, SAR) an FinCEN und andere zuständige Strafverfolgungsbehörden zu übermitteln.
Fazit
KYC-Vorschriften haben weitreichende Auswirkungen sowohl für Verbraucher als auch für Finanzinstitute. Finanzinstitute sind verpflichtet, KYC-Standards bei der Zusammenarbeit mit neuen Kunden einzuhalten. Diese Standards wurden eingerichtet, um Finanzkriminalität, Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung und andere illegale Finanzaktivitäten zu bekämpfen.
Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung beruhen oft auf anonym eröffneten Konten, und die verstärkte Betonung der KYC-Regulierung hat zu einer erhöhten Meldung verdächtiger Transaktionen geführt. Ein risikobasierter Ansatz mit KYC kann helfen, das Risiko betrügerischer Aktivitäten zu eliminieren und eine bessere Kundenerfahrung zu gewährleisten.
Wir hoffen, dieser Artikel hat Ihnen geholfen, die Frage „Was ist KYC-Verifizierung?“ zu beantworten. Abonnieren Sie TECHVIFY, um mehr Tech-News und Wissen zu erhalten.
